DogsFamily - Deine Hunde Community fÜr Hundefreunde und ZÜchter

Hündchen
 
Freunde
einladen

Die Sinne beim Hund

Wie wir Menschen besitzt der Hund Sinne. Welche und wie wichtig sie
für ihn sind lesen Sie hier:

Sinne beim Hund

1) Die Nase

Die Nase ist für den Hund das wichtigste Sinnesorgan, weil er sich hauptsächlich
über diese orientiert. Der Hund kann Unmengen von Gerüchen unterscheiden
und erkennt an ihnen beispielsweise Entfernungen. Hunde riechen einige
Millionen Mal besser als der Mensch. Die Riechfläche des Hundes beträgt
170 Quadratzentimeter. An einer Duftmarke eines anderen Hundes kann
der Hund das Alter und Geschlecht des Artgenoosen lesen.
Da der Geruchssinn des Hundes so ausgeprägt ist werden Hunde in diesem
Bereich besonders ausgebildet und bei der Suche nach Lawinen-,
Erdbebenopfer, sowie bei der Drogefahndung eingesetzt.

2) Das Gehör

Hunde können nicht nur wesentlich höhere und tiefer Töne, sondern auch
mehr Tonalgen, als der Mensch wahrnehmen. Sie hören auch noch Geräusche
die wir Menschen gar nicht wahrnehmen, da sie für uns zu leise sind.

3) Das Auge

Allgemein ist die Sehkraft beim Hund nicht besonders gut ausgebildet und
ist je nach Rasse unterschiedlich. Allerdings kann der Hundeinen größeren
Winkel als der Mensch überblicken und auch nachts sehen sie besser als
Menschen.

4) Der Tastsinn

der Hund hat über seinen Körper verteilt Tasthaare. Diese leiten Reize in
das Gehirn weiter wo diese verarbeitet werden. So fühlt ein Hund Wärme,
Kälte und Beschaffenheit von Gegenständen. Je nach der bereits erlebten
Erfahrung wird er menschliche Berührungen wie streicheln als angenehm
empfinden. Ein Hund der gelernt hat, dass Berührungen angenehm sind,
wird sie genießen.

Herrchen und Hund

Das Leben des Hundes

Das Leben eines Hundes verläuft ganz ähnlich wie beim Menschen in unterschiedlichen Phasen. Es wird Ihnen helfen, Ihren Hund besser zu verstehen, wenn Sie diese kennen. Welches Verhalten jeweils typisch ist, lesen Sie hier:

1. Vegetative Phase: 1. und 2. Woche

Der neugeborene Welpe ist auf der Suche nach Kontakt und körperlicher Wärme. Er beginnt damit, seinen Kopf zu heben und sich durch Robben leicht fortzubewegen. Die meiste Zeit des Tages (bis zu 22 Stunden) schläft Ihr Hund jetzt. Bis zur Pubertätsphase werden sein Gewicht und seine Größe stark zunehmen.

2. Übergangsphase: 3. Lebenswoche

Der Welpe kann nun bereits stehen und laufen, kratzt und schüttelt sich. Er beginnt, Kontakt mit Ihnen aufzunehmen, und entdeckt zaghaft seine Umwelt. Seine Schlafenszeit verringert sich auf etwa 18 Stunden und seine Augen öffnen sich. Das Gehör ihres Hundes ist jedoch erst teilweise ausgebildet. Es wachsen ihm, ähnlich wie einem Kind, seine Milchzähne. Er lernt, seine Sinnesleistungen mit Bewegungen zu verknüpfen, und seine Muskelbewegungen werden insgesamt koordinierter.

3. Prägungsphase: 4. bis 7. Lebenswoche

Der Welpe beginnt langsam damit, sich spielerisch zu bewegen. Er ahmt den Angriff, das Beutetragen und Totschütteln nach. Ihr Hund erkennt nun andere Hunde und Menschen. Er benötigt etwa 16 Stunden täglichen Schlaf, entwickelt seinen Geruchssinn, und beginnt, langsam seinen Darm und seine Blase zu kontrollieren.

4. Sozialisierungsphase: 8. bis 12. Lebenswoche

Nun ist Ihr Welpe sehr neugierig, lernt seine Umwelt kennen, bildet seine Körpersprache aus, sammelt erste Erfahrungen mit Freund und Feind und zeigt manchmal auch ängstliches Verhalten. Seine Schlafenszeit verringert sich weiter auf 14 Stunden.

5. Rangordnungsphase: 4. bis 6. Lebensmonat

Der junge Hund testet nun spielerisch, ob er sich älteren Hunden oder Ihnen, dem Menschen, widersetzen kann, und übt alle Verhaltensweisen eines Hundes ein. Er schläft ab jetzt bis in sein Seniorenalter zwischen 12 und 10 Stunden und hat bereits alle Sinne komplett ausgebildet.

6. Pubertätsphase: 7. bis 18. Lebensmonat

Der Hund trägt natürliche und für seine Entwicklung notwendige Rangordnungskämpfe aus, entwickelt einen Schutztrieb und seinen Revierinstinkt. Das körperliche Wachstum wird in dieser Phase abgeschlossen, das Zentralnervensystem reift aus.

7. Adultphase: ab dem 16./18. Lebensmonat

Der Hund besitzt in dieser Lebensphase die höchste Leistungsfähigkeit. Er ist wachsam, besitzt einen voll ausgebildeten Schutztrieb und Revierinstinkt. Es kann zu weiteren Rangordnungskämpfen kommen. Ihr Hund sollte nun über einen guten Grundgehorsam verfügen und ist ihnen treu, weshalb Auseinandersetzungen mit anderen Hunden kein Problem darstellen.

8. Seniorenphase: je nach Rasse ab dem 6./ 8. Lebensjahr

Der Hund besitz dieselben Instinkte und Triebe wie in seiner Adultphase. Allerdings sind diese nicht mehr genauso stark ausgeprägt. Er schläft nun bis zu 16 Stunden täglich, seine Leistungsfähigkeit lässt langsam nach, genauso wie seine Sinnesleistungen. Je nach Gesundheitszustand kann es zu Krankheiten kommen.

 
Bookmarks: Digg Reddit Del.icio.us Ma.gnolia Stumble Upon Facebook Twitter Google Yahoo! MyWeb Furl" BlinkList Technorati Mixx Windows Live Bookmark